säure-basen-haushalt


Bildquelle: ©Rüdiger(Roger) Uwe Eichler, pixelio.de; www.pixelio.de
Bildquelle: ©Rüdiger(Roger) Uwe Eichler, pixelio.de; www.pixelio.de

Basenfasten: Eine sanfte Fasten-Variante - mit gesundheitlich wertvollem Effekt:

 

  • Entsäuern Sie Ihren Körper!
  • Verlieren Sie überschüssige Kilo!
  • Fühlen Sie sich ganzheitlich wohler!

Sie fühlen sich schlapp, oftmals müde, neigen zu depressiver Verstimmung oder haben (scheinbar grundlos) schlechter Laune. Laden (scheinbar jeden) Infekt ein, haben Hautunreinheiten und Verdauungsstörungen?


Dann ist eines in jedem Fall ziemlich sicher: Sie leiden an „Übersäuerung“! So wie wir heutzutage unser Leben gestalten und leben und uns ernähren, ist ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ziemlich sicher.


Übersäuerung ist ein Ergebnis des Stoffwechsels, den Sie anfangs gar nicht spüren. Unser Körper hat ein geniales Regulierungssystem. Eine Übersäuerung kann er anfangs gut kompensieren und ausgleichen. Doch dauert dieser Zustand zu lange, dann geht der Leidensweg los. Wie lange dies so geht, ist individuell und hängt von der körpereigenen Konstitution, der Lebensführung und den Reserven ab. Doch dann kommt es schleichend zu den ersten Symptomen: Anfangs „nur“ Vitalitätsverlust bis hin zu Hautkrankheiten, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, etc. Eine dauerhafte Übersäuerung wird als die Wurzel vieler Krankheiten gesehen.


Ein starker Grund auf einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt zu achten!


Doch was ist nun Übersäuerung wirklich:


Es ist so, dass wir unterschiedliche Lebensmittel mit unterschiedlicher Wirkung auf unseren Stoffwechsel in uns aufnehmen (Säuren und Basen sind Stoffwechselendprodukte, die bei der Verdauung entstehen). Da manche Lebensmittel basisch, andere wiederum stark säurebildend sind, ist die gute Nachricht, dass wir dies mit den richtigen Nahrungsmitteln steuern können.

Zur Erklärung: Als Säuren und Basen bezeichnet man Verbindungen, die eine bestimmte chemische Reaktion aufweisen: Sie reagieren sauer oder alkalisch (basisch) – was messbar ist. Gemessen wird mit dem sogenannten ph-Wert – mit einer Skala von 0-14. Ein Wert unter 7 = saure Reaktionen. Alle Werte über 7 sind basische Reaktionen. Aufgrund der organischen Komplexität finden wir in unseren unterschiedlichsten Körperflüssigkeiten allerdings auch unterschiedliche ph-Werte. Blut hat einen ph-Wert von 7,35 – 7,45 – also leicht basisch, hier vertragen wir auch die wenigsten Schwankungen. Deshalb gibt es auch den Säure-Basen-Haushalt als Regulierungssystem. Dieser hält das Blut auf den lebenswichtigen o.a. Wert. Wenn nun aufgrund äußerer Einwirkung zu viele Säuren gebildet werden, dann arbeitet dieser Regelmechanismus auf Hochtouren. Oft kann diese Säuren Flut gar nicht mehr bewältigt werden.


Ernähren wir uns z.B. nun überwiegend säurebildend und haben wir zunehmend auch mit Stress in unserem Leben zu kämpfen (oder bewegen uns zu wenig), dann muss dieses System viele Säuren ab puffern um das Blut auf diesem Wert zu halten. Für den Körper ist es klar: Das Blut hat Vorrang, da es aus körperlicher Sicht lebensnotweniger ist als z.B. unser Knochensystem. Im Regulieren nimmt dann der Körper bei Bedarf einfach Phosphate aus den Knochen. Kurzfristig eine Lösung, dauerhaft schädigen wir uns – wir kennen die Krankheit. Wir begünstigen damit z.B. Osteoporose.


Leider ist es so, dass wir uns nun üblicherweise mit zu viel „Säure bildenden Lebensmitteln“ ernähren.


Was macht uns nun „sauer“? Leider die Lebensmittel, die nur allzu oft auf unserem Speiseplan stehen!

  • Kaffee und Milch, sowie Milchprodukte
  • Alkohol und Nikotin
  • Schwarztee, Grüntee, Früchtetee
  • Cola und Softdrinks
  • Alle Getreideprodukte (Nudeln, Brot, Vollkorngetreideprodukte)
  • Hülsenfrüchte
  • Gemüse: Knoblauch, Rosenkohl, Spargel, Artischocke
  • Alle Nüsse außer Mandeln und Walnüsse
  • Alle tierische Eiweiße (Fleisch, Wurst, Fisch, Eier)
  • Teig- und Backwaren
  • Süßspeisen, Zucker, Süßigkeiten, Eis
  • Alle Alternativen Süßstoffe (Ahornsirup
  • Sojaprodukte und Tofu
  • Gehärtete Fette (Margarine, billige Salatöle)
  • Kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • Honig, Essig, Ketchup, Senf
  • Synthetische Lebensmittelzusatzstoffe (Farbestoffe, Geschmacksverstärker, Süßstoffe, etc.)
  • Achtung: übertriebener Sport und auch
  • Ängste, Sorgen, negative Gedanken und Stress

Was sind nun basen-bildende Lebensmittel?

  • Obst
  • Gemüse (ausser Knoblauch, Artischocke, Rosenkohl, Spargel)
  • Pilze
  • Sprossen und Keime
  • Kräuter und Salate
  • Kürbiskerne, Mandeln, Sesam
  • Kräutertee
  • Sahne, Süßrahmbutter, Ghee

Grundsätzlich sollte eine gesunde Ernährung zu 80% aus Basen-bildenden Lebensmitteln bestehen. UND wichtig: Nicht alle Säure-Bildner sind gleich ungesund! Z.B. sind Nüsse und Hülsenfrüchte leicht säurebildend,  aber es handelt sich hier um höchst wertvolle und empfohlene Lebensmittel.


Wählen Sie eine Basen-überschüssige-Ernährung. Diese kann zu 20% auch aus Säuren-Bildner bestehen. Säuren-bildende Lebensmittel gehören zu unserer Ernährung und sind nicht grundsätzlich schlecht. Das Drama ist, dass wir in unserer Zeit uns leider in grossen Mengen davon ernähren. Dies gepaart mit Stress und wenig Bewegung macht uns dann krank.


Lassen Sie sich beraten und wählen Sie eine ausgewogene, schmackhafte Ernährung und entsäuren Sie Ihren Körper 1-2x im Jahr mit dem sanften Basenfasten!

 

Ich stehe gerne für Ihre Fragen zur Verfügung! Rufen Sie mich an 0664/5171660 oder schreiben Sie mir ein Email!


Bildquellen: ©pixelio.de Fotografen (Harry Hautumm, Dr. Klaus-Uwe Gerhardt, Uwe Eichler, Sigrid Rossmann, Wilhelmine Wulff, Sabine Meier, SipmannH, S.Media, Erika Hartmann, M.Grossmann)

 

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